F ö r d e r v e r e i n Deutsche Edelsteinstraße e.V.
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Filigraner Wein und edler Stein – der neue Edelschliff 2021 vorgestellt

Fotos: Leonhard Stibitz/Text: Weinland-Nahe e.V.


In traumhafter Kulisse der NAVA Eventlocation by Mike‘s Catering auf der Kauzenburg, haben die Naheweinmajestäten Sophie Semus und Sofia Forster gemeinsam mit der deutschen Edelsteinkönigin Bettina Reiter, dem Förderverein deutsche Edelsteinstraße e.V. sowie Weinland Nahe e.V., den 22. Edelschliff präsentiert.
Der Edelschliff 2021 kommt auch in diesem Jahr erneut aus dem Langenlonsheimer Weingut Honrath. Ein charakterstarker Riesling aus der Lage Königsschild. Die Trauben wurden in der Einzellage Königsschild von Hand geerntet und selektiert. Christian Honrath schätzt die über vierzig Jahre alten Rebstöcke, die auf homogenem Verwitterungsboden wachsen, der reich ist an Fossilien und Muscheln. Die Säure des Rieslings wird durch den Kalk im Boden hervorragend eingebunden. Er präsentiert sich reif mit einer Vielfalt exotischer Fruchtaromen wie Maracuja, Grapefruit und Mango. Im Geschmack punktet er mit Fülle und einem langanhaltenden Abgang.
Die 0,75 Liter Flasche ist auch in diesem Jahr in einer edlen Schatulle mit schicker Schleife verpackt. Die Metallgarnitur mit abnehmbarem Anhänger wurde vom Team der Asbacher Hütte von der Kreuznacher Diakonie gestaltet.
In diesem Jahr ziert der Onyx den Edelschliff. Der Stein wurde von der Deutschen Edelsteinkönigin Bettina Reiter präsentiert. Der Onyx gehört zu der Edelsteingruppe der Quarze. Unter ihm versteht man sowohl ein Chalcedon in einem samtig matten Schwarz, als auch ein Achat, der sich aus zwei oder mehreren verschiedenfarbigen Lagen zusammensetzt. Der Onyx verleiht Widerstandskraft, Stabilität und Lebensfreude. Zudem soll er die Nerven entlasten und das Immunsystem stärken.
Der Edelschliff eignet sich besonders als Gastgeschenke und Mitbringsel, perfekt für die Weihnachtszeit. Filigraner Wein & edler Stein, vereinen die Kooperation zwischen dem Förderverein Deutsche Edelsteinstraße e. V. und Weinland Nahe e. V.
Der Edelschliff 2021 (17,80€/Flasche) ist ab sofort erhältlich:
Weingut Honrath Obere Grabenstraße 2, 55450 Langenlonsheim www.weingut-honrath.com


Weinland Nahe e.V.
Burgenlandstraße 7, 55543 Bad Kreuznach
Shop.weinland-nahe.de

 

EdelSteinLand
Brühlstraße 16, 55756 Herrstein
Hauptstraße 419, 55743 Idar-Oberstein
www.edelsteinland.de

Autogrammstunde mit der Edelsteinkönigin

Freitag, 10. Dezember 2021 in der Holzofenbäckerei Jost

in der Vollmersbachstr. 82 von 14:30 - 15:30 Uhr

Der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße e.V. bedankt sich bei der Holzofenbäckerei Jost für die wiederholte Unterstützung beim Adventssingen in Mörschied und Hilfe zu Gunsten der Flutopfer im Ahrtal.

Genial regional am Heinzenwies Gymnasium Projektgruppe thematisiert Edelsteine

Drei Tage dauerte die Projektwoche am Gymnasium an der Heinzenwies. Über 3o Kinder der Klassenstufen fünf bis sieben hatten sich dem Thema Edelstein verschrieben. Dazu besuchten sie unter anderem das Deutsche Edelsteinmuseum und absolvierten dort eine Führung mit anschließendem Workshop. Projektleiterin Katrin Luthmann hatte auch beim Förderverein Deutsche Edelsteinstraße e.V.  um Unterstützung gebeten und stieß damit nicht auf taube Ohren. Schatzmeister Leonhard Stibitz stellte zunächst eine Präsentation über den Verein, seine Ziele und seine Markenbotschafterin – die Deutsche Edelsteinkönigin -  zur Verfügung. Am letzten Projekttag wurden die Schüler und Schülerinnen im Alter von zehn bis zwölf Jahren zu Schatzsuchern. Luthmann und Stibitz hatten in der Sprunggrube am Sportgelände etliche Trommelsteine vergraben, welche die Kinder dann finden mussten. Das Ganze war als Wettbewerb aufgesetzt. Die jeweils drei erfolgreichsten Finder  von Edelsteinen wurden mit Präsenten aus dem Fundus der Kreissparkasse belohnt. Zudem gab es aus der gleichen Quelle für jedes Kind eine Sonnenbrille, sozusagen als Entschädigung für sandige Hosen und kalte Finger. Selbst nach Beendigung des Wettspieles wurde noch gegraben und gesucht.

Das Projekt mündete im Tag der offenen Tür am Gymnasium. Für diesen Abschluß hatte sich die Deutsche Edelsteinkönigin, Bettina Reiter, zur Autogrammstunde angekündigt.  Das war für die Kids  der gespannt herbeigesehnte Höhepunkt ihres Projektes. Dementsprechend gefragt war die Unterschrift der Majestät, die über 100 Mal zum Kuli greifen musste. Natürlich bekam jedes Kind eine Widmung und einen weiteren Edelstein. Bettina Reiter war neben den gut herausgearbeiteten allgemeinen Ergebnissen besonders von einer Zeichnung angetan. Schülerin Ruby Yu hatte die Königin mit ihrem Diadem recht treffend gezeichnet. Projektleiterin Katrin Luthmann konnte mit den Resultaten ihrer Schützlinge sehr zufrieden sein und bedankte sich noch einmal bei der Edelsteinkönigin und dem Förderverein für die kreative Unterstützung.

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

Zeichnung: Ruby Yu

 

INTERGEM 2021

Der Auftritt auf der INTERGEM 2021 war natürlich Pflicht, die wir aber mit großer Freude und Motivation erfüllt haben. Unser Voersitzender Rouven Voigt und Schatzmeister Leo Stibitz wohnten bereits der Eröffnung bei. Bettina lud dann die Messegäste zum "Get together", einem Empfang für die Aussteller am Eröffnungstag. Am Sonntagmorgen moderierte dann Leo Stibitz die erste Schmuck Show des Tages, bei der verschiedene Models Schuck der Aussteller vorführten. Bei der zweiten Moderation, am Nachmittag wurde er dabei von Bettina unterstützt, die den Gästen nähere Infos zur Edelsteinstarße und ihrer Tätigkeit gab. Natürlich besuchten wir auch unsere Mitgliedsbetriebe. Schließlich fand der gelungene Sonntag den Abschluß an der Cocktailbar (natürlich alkoholfrei!) 

Die Intergem, erstmals unter neuer Leitung, war top organisiert und bot den 91 Ausstellern aus 18 Ländern beste Voraussetzungen. Schön, dass wir dabei sein durften.

 

Text und Fotos: Leo Stibitz

Treppenläufer werden königlich geehrt

Am 19. September fand in Idar-Oberstein der 6. Felsenkirche Treppenlauf statt. Unsere Edelsteinkönigin Bettina durfte den siegreichen Treppenläufern die Ehrenpreise überreichen und wurde vom Moderator-Urgestein Heinz Hofmann interviewt, Die beiden waren ein tolles Gespann und verkürzten die Zeit zwischen dem Ende des Hauptlaufes und der Siegerehrung. Aud fer kurzen Strecke war auch unaser Schatzmeister Leo Stibitz erfolgreich unterwegs. Mit neuem persönlichen Rekord unter 30 Minuten ereichte er die sechst schnellste Zeit der Männer.

 

Text: Leo Stibitz

Fotos: Leo Stibitz, Florian Stibitz

          Edelsteinstraße in Fachzeitschrift                    Niederländisches Motorradmagazin berichtet

Dass die Edelsteinregion und insbesondere die Deutsche Edelsteinstraße viele touristische Highlights birgt, ist hinlänglich bekannt. Auch Traumrouten für Oldtimer oder Bikes sind dabei. Hat man sich auf diesen Genuss eingelassen, wird man nicht müde davon zu schwärmen. Waldreiche Gebiete, wenig befahrene Sträßchen, Serpentinen und malerische Orte säumen die Auswahlrouten der motorisierten Touristen. Wir freuen uns über Gäste aus dem In- und Ausland und wir freuen uns über Menschen, die ihre Eindrücke verarbeiten und weitergeben, auf dass unsere Heimat nicht länger ein Geheimtipp bleibt. Dazu trägt jetzt auch Michiel van Dam bei. Der sympathische Holländer ist Reporter für eine Motorradzeitschrift. In dieser wird er über seinen Besuch in der Edelsteinregion berichten. Am vergangenen Samstag besuchte er zunächst die Steinkaulenberg-Mine und anschließend das Industriemuseum Bengel. Mit Susanne Zander von EdelSteinLand hatte er sach- und fachkundige Begleitung. Nach dem obligatorischen Spießbraten im „Alten Goten“ (ältestes Fachwerkhaus an der Nahe!) traf er sich mit unserer bezaubernden Edelsteinkönigin Bettina Reiter und dem Schatzmeister des Fördervereins Deutsche Edelsteinstraße, Leonhard Stibitz. Bettina kam dieses Mal nicht im Kleid. Das „kleine Schwarze“ wurde gegen das große Schwarze getauscht. Im Lederkombi und behelmt kam Bettina auf ihrer viperngrünen Kawasaki daher. Da mussten auch die High Heels zu Hause bleiben. Aber keine Angst - Bettina macht auch in Bikermontur eine gute Figur, wie eigentlich immer. Zusammen mit Michiel ging es nach Herrstein, wo zunächst die Schmiede besucht wurde. Auch Bettina durfte, wenn auch nur zu Fotoaufnahmen, zum Hammer greifen. Herzlich empfangen wurde die Delegation dann bei Goldbachs edle Weine und Steine. Dort gab es reichlich Information um Mineralien, Fossilien und leckeren Rebensaft. Damit hatte Michiel genug Input für den Tag. Nach einem kleinen Fotoshooting am Uhrturm trennten sich dann die Wege. In der Frühjahrsausgabe der niederländischen Motorradzeitschrift werden dann die Biker mit dem gelben Nummerschild herzlich animiert unsere Region und die dazugehörigen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Es steht zu hoffen, dass viele davon Gebrauch machen. Und wie steht es mit Euch? Sitzt Ihr noch auf dem Sofa, oder kennt ihr eure Heimat? Na dann; auf gehts!

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

Edelsteinkönigin repräsentiert Heimatregion

Preisverleihung beim Concours d'Elegance

 

Wenn jemand einen Dauerauftrag im Beisein eines Sparkassenangestellten erhält, hört sich das nicht besonders spannend an. Hier hat es jedoch ganz andere Hintergründe. Johannes Hübner, preisgekrönter Moderator der Classic Gala in Schwetzingen, erteilte Bettina Reiter, der Deutschen Edelsteinkönigin, ein lebenslanges Mandat. Die hatte im zweiten Jahr die Siegerehrung beim Concours d´Elegance durchgeführt. Im Vergleich zu den Schönheitsköniginnen vor ihr, ist sie oldtimeraffin, höchst belastbar und eine versierte Gesprächspartnerin im Angesicht verschiedenster Medien. Im Vorjahr musste sie ca. 8 Kilometer zur Siegerehrung in hochhackigen Schuhen zurücklegen. Trotzdem verlor Bettina nie die Contenance; immer lächelnd, immer freundlich, während die Füße fast kollabierten. In diesem Jahr war es etwas einfacher. Die preisgekrönten Fahrzeuge fuhren auf die Siegerrampe und wurden vorstellt. Moderator Hübner betonte in jedem zweiten Satz die Edelsteinkönigin, die Edelsteinstraße und unser Mittelzentrum Idar-Oberstein. Edle Steine und seltene Fahrzeuge haben durchaus etwas gemeinsam; sie sind Wertanlagen aber auch - wenn auch nur zu besonderen Gelegenheiten –Gebrauchsgegenstände. Solvente Personen investieren gerne üppige Beträge dafür. Da heißt es für die Edelsteinregion Kontakte zu knüpfen und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Gäste des Concours d´ Elegance kommen im historischen Outfit, dazu gehören auch Schmuck und Geschmeide. Die Öffnung dieser Geschäftsfelder möchte nun der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße im Sinne seiner Mitglieder erschließen. Bettina Reiter war jedenfalls die beste Botschafterin unserer Region, die man sich wünschen konnte. Bei einzigartigen Fahrzeugen, einem bis aufs Äußerste gepflegtem Schlossgarten und unserer reizenden Edelsteinkönigin herrschte auf alle Fälle Reizüberflutung für die meisten der zahlreichen Zuschauer. Am Ende der Preisverleihung schwärmte der Moderator Hübner von unserer Königin: „Lassen Sie sich auf Lebenszeit wählen, sie sind immer willkommen“. Zumindest die Concours d´Elegance 2022 ist gesichert. Die Neuwahlen zur nächsten Edelsteinkönigin werden wohl erst im Herbst 2022 stattfinden. Und der begleitende Sparkassenangestellte war Leonhard Stibitz, Schatzmeister des Fördervereins, der auf die Königin wie auf deren Diadem aufpasste, dessen Gegenwert auch den ein oder anderen der tollen Oldtimer darstellte.

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

 

Benefiz-Tour im Oldtimer

 

 Ziel war die Musikschmiede/Café zur Tanke in Kail an der Mosel. In dem kleinen Ort bei Treis-Karden fand an der ehemaligen Tankstelle ein Treffen mit historischen Fahrzeugen statt. Die Einnahmen dieses Events gingen zudem an die Opfer der Flutkatastrophe. Am Samstagmorgen trafen sich dann 13 Young- und Oldtimer bei bestem Wetter an der Messehalle. Die längste Anfahrt zur Ausfahrt hatte Melanie Schollenberger aus Weinheim. Ihren Traumwagen, ein Golf  I Cabrio, hatte sie  zuvor in Idar-Oberstein bei KFZ_Symanzik erworben. Die junge Dame wollte sich die Fahrt auf keinen Fall entgehen lassen. Das älteste Fahrzeug, zugleich auch das hubraumstärkste, war die Corvette C2 von Heinrich Nussbaum mit Baujahr 1963. Dagegen war der Mexiko-Käfer von Sascha und Detlef Symanzik mit seinen 34 PS eher bescheiden motorisiert. Aber es ging ja um gemütliches Cruisen durch den Hunsrück und entlang der Mosel, was bei dem Wetter eine wahre Pracht war. Punktgenau um 11:00 Uhr, also zu Beginn der Veranstaltung, trafen dann die Oldtimerfreunde aus Idar-Oberstein in der urigen Eventlocation ein. Held des Tages war sozusagen Eckhard Cullmann, der die Etappe mit seinem Moped, einer Hercules Optima S3, unter die Räder genommen hatte. Cullmann war bereits eine Stunde vor den anderen gestartet und kam dann mit dem Tross an. Auch die Deutsche Edelsteinkönigin, Bettina Reiter, war dabei. Sie kam sogar mit einem familieneigenen Oldtimer, einem VW Passat Variant der zweiten Baureihe, der von ihrem Bruder Joachim pilotiert wurde. Bei Livemusik, Gebratenem sowie selbstgebackenem Kuchen konnte man die tollen Oldtimer der Hobbyfreunde begutachten oder sich die interessanten Schmiedevorführungen anschauen. Die Rückfahrt gestaltete jeder, nach der gelungenen Ausfahrt, individuell.

 

 

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

BioNTech erhält Preis der Edelsteinstraße

Anerkennung mit Internationaler Strahlkraft

 

Zum elften Mal wurde der Preis der Deutschen Edelsteinstraße verliehen. Preisträger ist die in Idar-Oberstein mit einer wichtigen Niederlassung ansässige Pharmafirma BioNTech. Zur Feierlichkeit hatte der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße e.V.  in die Messe Idar-Oberstein eingeladen. Corona bedingt war der Einladungskreis eher überschaubar, was der Veranstaltung aber nicht abträglich war. Leonhard Stibitz, Vorstandsmitglied im Förderverein, begrüßte die Anwesenden und führte im weiteren Verlauf die Moderation durch. Auch für ein Rahmenprogramm war gesorgt. Die drei Rope-Skipperinnen vom TuS Mackenrodt, Svenja Doll, Leonie Becker sowie Lisa Herbert zeigten ihre Klasse beim Umgang mit dem Springseil. Ihre Trainerin, Stefanie Kuhn, ist eine Mitarbeiterin von BionTech.

Die Auszeichnung – Preis der Deutschen Edelsteinstraße-  war eine einzigartige Achatplatte, in welchem der Preisträger, der Verlauf der Edelsteinstraße sowie das Logo des Fördervereins eingraviert war. Geschaffen hat das Werk der Künstler Andreas Roth, der über die Grundidee, die Materialauswahl und die letztendliche Umsetzung berichtete. Vereinsvorsitzender Rouven Voigt hielt dann die Laudatio für den Preisträger. Er schlug die Brücke zur Stefan Morsch Stiftung, denn ohne die, so Voigt, hätte es BioNTech nicht in unsere Region gezogen. Emil Morsch, Stiftungsgründer, war persönlich anwesend.  BioNTech habe Leben gerettet und dafür gesorgt, dass eine Rückkehr in die Normalität bevorsteht. Ein besonderes Lob erhielt Oberbürgermeister Frank Frühauf vom Fördervereinsvorsitzenden. Die Stadtspitze, so Voigt, habe früh erkannt, wie wichtig das Unternehmen für die Stadtentwicklung ist und bedeutende Unterstützung geleistet.

Die Deutsche Edelsteinkönigin, Bettina Reiter, gratulierte ihrerseits und übergab die Auszeichnung an den Vertreter von BioNTech, Dr. Stefan Müller. Müller, der schon einige Zeit in Idar-Oberstein lebt, zeigte sich hoch erfreut über die allseits lobenden Worte. Er bekräftigte die Verbundenheit mit der Region und erläuterte den Zuhörern die Hauptaufgaben der Idar-Obersteiner Niederlassung. Hier ist die strenge Qualitätskontrolle der Impfstoffe und die Entwicklung von Zell- und Gentherapien zu nennen. Einen Gesamtüberblick über den Konzern gab ein Videoeinspieler, den Rouven Voigt den Vorstandsmitgliedern Özlem Türeci und Ugur Sahin entlockte, mit denen er in Kontakt stand.

Bürgermeister Frank Frühauf sieht in dem Unternehmen den ultimativen Preisträger in der aktuellen Zeit. Frühauf versicherte alles daran zu setzen, das sich BioNTech hier wohlfühlt, sich weiterentwickeln und prosperieren kann. Schließlich schaffe man qualifizierte Arbeitsplätze. Dadurch stehe unsere Stadt ebenso wie durch die Edelsteinindustrie im internationalen Rampenlicht. Beigeordneter Peter Simon überbrachte für den Kreis Birkenfeld die Gratulation. In seiner beeindruckenden Rede lobte er auch den Förderverein Deutsche Edelsteinstraße für das weitsichtige Handeln, BioNTech zum Preisträger zu machen. Dies setze ein wichtiges Signal, auf das geradezu gewartet wurde.

Die Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis, Antje Lezius und Dr. Joe Weingarten, schlugen bei Ihrer Videobotschaft in die gleiche Kerbe und lobten sowohl den Preisträger als auch den Förderverein.

Nach einer weiteren imponierenden Vorführung der Mackenrodter Rope-Skipping Mädels sprach Leonhard Stibitz das Schlusswort, nicht ohne sich bei den Unterstützern - allen voran die Messe Idar-Oberstein - zu bedanken. Auch sein Arbeitgeber, die Kreissparkasse Birkenfeld, die Firma Schwollener Sprudel sowie Globus Handelshof trugen zum Gelingen der Feier bei.

 

 

 

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

Sammlung der amerikanischen Präsidenten erweitert

Andreas Roth graviert Donald Trump für das Mineralien Museum

 

Die Heimatfreunde Idar-Oberstein e.V.  als Träger des Deutschen Mineralien Museums sind ganz besonders stolz darauf, dass sich ein Großteil der Exponate in ihrem Eigentum befinden und nicht etwa Leihgaben sind. Viele Kunstschaffende, Kunstliebhaber oder auch Institutionen haben bedeutende und immens wertvolle Exponate dem Museum als Schenkung übertragen, um diese dort von einem breiten Publikum bewundern zu lassen. Zu diesen einzigartigen Kunstgegenständen gehört sicherlich auch die Sammlung von Gemmen aller amerikanischen Präsidenten. Das von Alfred Fries erdachte, geschaffene und über Jahre immer wieder erweiterte Werk war lange Zeit im Besitz der Kreissparkasse Birkenfeld, welche die Zusammenstellung im Jahre 1996 dem Mineralien Museum Jahren als Dauerleihgabe vermachte. Nach dem Tod des Künstlers 1988 wurden die Gemmen im Auftrag der Heimatfreunde zunächst durch Erwin Pauly und später Andreas Roth geschnitten. Immer nach der Amtszeit eines Präsidenten der Vereinigten Staaten erhält die Sammlung durch die neue Gemme ihre Aktualisierung. So ist auch Donald Trump ein Teil der amerikanischen Geschichte und sein Konterfei ziert nun das jüngste Teil der Sammlung. In Anwesenheit der Deutschen Edelsteinkönigin, Bettina Reiter, übergab jetzt der ausführende Künstler, Andreas Roth, die Gemme an das Museum.  Der international anerkannte Edelsteingraveur fertigte das filigrane Werk anhand einer Fotografie an. Für Roth ist es die vierte Präsidentengemme, die er schuf. Museumsvorstand Hans-Jörg Ruschke ist mit den weiteren Vereinsmitgliedern stolz auf die Erweiterung der Sammlung und erhofft sich dadurch weitere Besucher. Donald Trump hatte ja bereits angekündigt, dass er wieder kandidiert. Sollte er dies tun und damit auch erfolgreich sein, wäre er der erste Präsident, dem zwei Gemmen gewidmet werden. Nicht nur Andreas Roth würde sich freuen, wenn er stattdessen das Konterfei von Kamala Harris als erste Präsidentin der Vereinigten Staaten in Stein gravieren dürfte.

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

Andreas Roth gestaltete Auszeichnung
Preis der Deutschen Edelsteinstraße in neuem Gewand
Den Preis der Deutschen Edelsteinstraße gibt es schon seit 1998. Im Abstand von zwei bis drei Jahren vergibt der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße e.V. den Preis als Anerkennung für bedeutende und herausragende Leistungen, die zur Pflege und Bewahrung des Kulturguts Edelstein beitragen. Damit soll auch die regionale Identität gestärkt werden. Ein Preisträger für dieses Jahr steht bereits fest, jedoch hüllt sich der Vorstand des Fördervereins noch in Schweigen. Zunächst wollte man den Preis neu gestalten.
Der Edelsteingraveur und anerkannte Künstler Andreas Roth (Firma Roth Cameo) nahm sich dieser Aufgabe an. Die Vorgabe war, Materialien aus der Region, bzw. mit regionalem Bezug zu verwenden. Verarbeitet wurden ein Achat-Rohstein von ausgesprochen hoher Qualität aus der Umgebung von Freisen und als Sockel eine Platte aus Bundenbacher Schiefer (Fa. Johann & Backes). Die gestalterisch dazu passende Halterung aus Bronze wurde von der Fa. Horbach gegossen.
Der Achatrohstein wurde geschnitten und poliert. Die daraus resultierende Platte hat eine Breite von 28 sowie eine Höhe von ca. 22 Zentimetern. Darauf wurde der aktuelle Verlauf der Edelsteinstraße und auch das Logo des Fördervereins eingraviert. Die Farbgebung des Regenbogens wurde durch Pigmentstifte erreicht. Fördervereinsvorsitzender Rouven Voigt und Schatzmeister Leonhard Stibitz waren von der Arbeit sehr angetan und erhielten zu dem Kunstwerk auch ein Zertifikat, das die Einmaligkeit des Stückes verbrieft. Vor der Übergabe wird noch der Name des Preisträgers eingraviert und zwar an der geographischen Lage seines Standortes an der Edelsteinstraße.
Andreas Roth entstammt einer Familie, die schon seit Generationen im Edelsteinhandwerk tätig ist. Wie sein Vater und Lehrmeister, Dieter Roth, ist auch Andreas Roth ein Spezialist für die Herstellung künstlerisch hochwertiger und filigran ausgeformter Kameen. Zurzeit bereitet er eine Ausstellung mit Motiven aus Goethes Faust vor, die im Oktober dieses Jahres in Chicago stattfindet.

Text und Fotos: Leonhard Stibitz

Kontakt:

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Deutsche Edelsteinstraße e.V.

Postfach 12 22 40

55714 Idar-Oberstein

Telefon: +49 (0) 6781 / 4064000

 

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